Archiv der Kategorie: Exkursionen

Exkursion ins weihnachtliche Lübeck

Nachdem es im Juli nach Itzehoe ging, hat Angeline Schube-Focke für den 10. Dezember 2016 eine weitere Bus-Exkursion vorbereitet: Ziele sind das St.- Annen-Museum, die Overbeck-Gesellschaft und der Weihnachtsmarkt in Lübeck.

Das erste Ziel ist das St.-Annen-Museum, das zu den schönsten Museen Deutschlands zählt und sich seit 1915 im ehemaligen St.-Annen-Kloster befindet. Hier besteht die Möglichkeit, die Sonderausstellung „zu 2t – Jahresschau des Berufsverbandes Angewandte Kunst Schleswig-Holstein e. V.“ und die Dauerausstellung zu besuchen und an einer Führung teilzunehmen.

Der Titel der Sonderausstellung beschreibt die Entstehungsweise bzw. das Thema der ausgestellten Werke: Zu zweit haben die Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker an einem Objekt gearbeitet oder jeweils in ihren Werkstücken das Thema der Zweiheit exklusiv für diese Ausstellung gestaltet. Neben diesen thematischen Arbeiten finden die Besucher auch alltagstaugliches, klassisches Kunsthandwerk in der Ausstellung sowie im Museumsshop. Auch eigens entwickelter Weihnachtsschmuck aus Künstlerhand kann erworben werden.

Das Obergeschoss des Klosters beherbergt die Dauerausstellung mit dem Titel „Das Innere des Weltkulturerbes – Leben im historischen Lübeck“ und bietet seinen Besuchern eine Folge von 25 Ausstellungsräumen, die exemplarisch erfahrbar machen, mit welchem Mobiliar sich die Bürger umgaben, wie sie ihre Wohnräume dekorierten und ihre Tische deckten, wie sie sich kleideten, wie sie feierten und an welchen Werten und Normen des Zusammenlebens im Alltag sie sich orientierten.

Als zweites Ziel steht nach der freien Mittagspause der wunderschöne Lübecker Weihnachtsmarkt auf dem Programm. Der Weihnachtsmarkt wurde erstmals 1648 urkundlich erwähnt und ist heute einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte Norddeutschlands. Anders als heute fand der Markt im 17. Jahrhundert jedoch ausschließlich an den jeweils letzten beiden Werktagen vor Weihnachten, Neujahr und Dreikönig statt. Noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war der Weihnachtsmarkt vor allem von Handwerkern und deren Produkten geprägt sowie von reisenden Musikanten. Heutzutage umfasst der Weihnachtsmarkt insgesamt etwa 150 Verkaufsstände.

Als Alternative zu einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt bietet sich außerdem ein Besuch der Ausstellung „Sven Kroner. Walk like a giant“ in den Räumen der Overbeck-Gesellschaft im Herzen der historischen Altstadt an. Aus den Gemälden Kroners spricht eine gewisse Sehnsucht, genährt von nostalgischen Empfindungen über Gewesenes – der Wunsch nach Einfachheit und Sorglosigkeit, nach der schicksalhaften Unvorhersehbarkeit und Irrationalität von Natur. Auch wenn in einigen Arbeiten unbezwingbare Urkräfte Gestalt gewinnen, versucht der Künstler keineswegs mythische Differenzen mit dem Irdischen darzustellen. Vielmehr wird die große Gebärde durch Ironie und Übertreibung ausgehöhlt, scheint die imposante Umgebung den Menschen nicht sonderlich zu beeindrucken. Kroners Autos fahren auf Autobahnen unbeirrbar prachtvollen Sonnenuntergängen entgegen, seine Skiläufer sind beim Ausweichen vor Lawinen viel zu gewandt, um sich über ihr Leben Gedanken zu machen.         Angeline Schube-Focke M. A.

Verbindliche Anmeldung bis zum 7. Dezember 2016 nur schriftlich per E-Mail an exkursion(at) mveck.de oder direkt im Museum Eckernförde. Bitte geben Sie die Namen aller Mitfahrer an und ob diese Vereinsmitglied sind oder nicht.

Die Exkursion bezahlen Sie in bar direkt im Bus. Bitte haben Sie den entsprechenden Betrag passend dabei!

 

 

Exkursion ins Wenzel-Hablik-Museum in Itzehoe am 30. Juli 2016

Der Museumsverein Eckernförde lädt seine Mitglieder herzlich zu einer Bus-Exkursion am Sonnabend, dem 30. Juli 2016, nach Itzehoe ins Wenzel-Hablik-Museum ein. Dort wollen wir die Dauer- und Sonderausstellung und das ehemalige Wohnhaus von Wenzel Hablik besuchen.

Kreativität in Norddeutschland (Dauerausstellung)

In Itzehoe wirkte der Maler, Grafiker, Kunsthandwerker, Innenarchitekt und Visionär Wenzel Hablik zusammen mit seiner Frau, der Webmeisterin Elisabeth Lindemann, auf vielfältigste Weise. Große Ölbilder von Sternenhimmeln mit Planetenbahnen, Porträts und norddeutsche Landschafts- und Meeresbilder, Zeichnungen und Aquarelle von utopischen Weltraumsiedlungen, beeindruckende Möbel und Textilen, kleine Kristallschlösser, exotische Muschelsammlungen, tierische Figuren aus Metall und vieles mehr lässt sich im Wenzel-Hablik-Museum entdecken.

Ich. Norddeutsche Selbstbildnisse aus 100 Jahren (Sonderausstellung)

Kritisch, repräsentativ, ernsthaft und witzig – so inszenieren sich die ausgestellten Künstler in ihren Selbstbildnissen. Die rund 45 Künstler haben oder hatten ihren Schaffensschwerpunkt in Norddeutschland. Anhand von über 70 Kunstwerken verschiedener Gattungen (Malerei, Grafik, Skulptur, Film, Installation) gelingt so ein Gang durch die Kunstgeschichte dieser Region, insbesondere Hamburgs – beginnend mit der ersten Worpsweder Generation mit Paula Modersohn-Becker über Emil Nolde und Wenzel Hablik, die Künstler der Hamburgischen Sezession der Zwanziger Jahre, die Hamburger Filmemacher Cooperative der 1968er, Horst Janssen und Paul Wunderlich, Harald Duwe, Anna und Bernhard Blume bis zu Jonathan Meese und Daniel Richter.

Ablauf

10:00 Uhr  Abfahrt ZOB, Eckernförde

11:30 Uhr  Wenzel-Hablik-Museum (Teil 1)

12.30 Uhr Mittagspause im „Himmel und Erde“

14:00 Uhr Wenzel-Hablik-Museum (Teil 2)

15.00 Uhr Kaffeepause

16.00 Uhr Spaziergang zum ehemaligen Wohnhaus von Wenzel Hablik in der Talstraße. Gemeinsame Führung durch das Wohnhaus mit Besichtigung der Wandmalereien.

17.30 Uhr Abfahrt Malzmüllerwiesen, Itzehoe

19.00 Uhr Ankunft ZOB, Eckernförde

Ob noch Restplätze für diese Exkursion vorhanden sind, erfahren Sie per E-Mail
unter exkursion @ mveck.de.

Exkursion Nolde & Haizmann am 27. Juni 2015

Der Museumsverein Eckernförde lädt seine Mitglieder herzlich zu einer Bus-Exkursion am Sonnabend, dem 27. Juni 2015, zu zwei kulturellen Highlights an der Westküste Schleswig-Holsteins ein. Erstes Ziel ist die neue Jahresausstellung der Nolde Stiftung Seebüll „Emil Nolde – Die Kunst selbst ist meine Sprache“ sowie die kleine Kabinett-Ausstellung „Die Webarbeiten – Ein Gemeinschaftsprojekt von Ada und Emil Nolde“.

Höhepunkt der diesjährigen Ausstellung ist der Ankauf eines Gemäldes, der erste seit 20 Jahren: Emil Noldes Meisterwerk „Stilleben (mit gestreifter Ziege)“ aus dem Nachlass seiner zweiten Ehefrau Jolanthe Erdmann. Das Gemälde zählt zweifellos zu den außergewöhnlichsten Werken aus der Gruppe seiner Figurenstillleben und ist kennzeichnend für das Farbgefühl und die Gestaltungskraft des Künstlers.

Diese Neuerwerbung steht am Anfang der diesjährigen Jahresausstellung mit rund 140 Werken, die einen umfassenden Einblick in die Intention und Motivation des künstlerischen Schaffens von Nolde gewährt. Die stellvertretende Direktorin der Nolde Stiftung Dr. Astrid Becker wird durch die Ausstellung führen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Café Seebüll geht es weiter ins Richard-Haizmann-Museum nach Niebüll, wo Museumsleiter Dr. Uwe Haupenthal einen Einblick in das Werk des Ausnahmekünstlers Richard Haizmann geben wird.

Der in Villingen/Baden geborene Bildhauer, Maler und Grafiker Richard Haizmann (1895–1963) lebte seit 1934 bis zu seinem Tod in Niebüll. Richard Haizmann war Autodidakt und schöpfte aus der Intuition, seinem christlichen Verständnis und seiner natürlichen Begabung. Sein Ziel war es, Kunst zu schaffen – in Verbindung von Körper und Geist im anthroposophischen Sinne sowie nach der katholischen Lehre und Überlieferung.

Daten & Anmeldung

Datum: 27. Juni 2015
Abfahrt: 10:00 Uhr am ZOB Eckernförde
Rückkehr: ca. 19:00 Uhr am ZOB Eckernförde
Kosten: 30,00 € für Mitglieder, 35,00 € für Nichtmitglieder (Busfahrt, Eintritt und Führungen, exklusive Mittagessen)
Anmeldung: im Museum Eckernförde (Tel. 04351 /712 547) oder per E-Mail an
exkursion @ mveck.de.
Leitung: Dagmar Rösner M. A.